Interclub Herren 2. Liga - 2. Runde

Boschur, jö wu suät la biäwönü a Mümliswüu…

So oder so ähnlich tönte es am Sonntag oberhalb des Kirchenfeldquartiers. Nach dem gastronomischen Debakel letzte Woche in Solothurn setzten wir als Gastgeber alles daran unsere Gäste aus dem Elsgau vortrefflich zu bewirten. Manch einer wurde schon kurz nach dem Eintreffen gezwungen einen "Gaffé" zu trinken, obwohl er wahrscheinlich gar keinen "Gaffé" wollte. Das Buffet mit les sandwiches et gato o schogola war auch um Welten üppiger als in der Kantonshauptstadt.

Das eher unbeständige Wetter veranlasste uns dazu die Nummern 5 + 6 in Balsthal spielen zu lassen, damit wir mit den Einzeln zügig vorankommen konnten. Dass die ausgewählten Mümliswiler Akteure auch noch fliessend französisch sprachen, war mit ein Auswahlkriterium. Claude d' Albanie und Mathieu Haricot machten ihre Sache dann auch dementsprechend "bien", gewannen ihre Partien ohne grössere Problèms und parlierten mit den Pruntrutern in den höchsten Tönen.

Die Diémand-Brothers liessen heute nichts, aber auch gar nichts anbrennen und gaben in beiden Matches zusammen ein (!) Game ab. Mehr Mühe hatte unser Danièle Pinson, welcher gegen seinen furios aufspielenden Gegner schnell einmal 3:0 "im derrière", quasi also "im Hingerlig" lag. Nach verlorenem Startsatz fing sich der an der französischen Sprachgrenze billingue aufgewachsene Fink und bezwang seinen Gegner in drei hart umkämpften Sätzen. Nebst tollen Schlägen beeindruckte unser Teamältester auch mit akzentfreiem Patois. Monsieur le Prèsident, Fabien Maman, spielte seinen Stiefel wie gewohnt runter und konnte auch sein zweites Einzel in dieser Saison gewinnen.

6:0 nach den Einzeln, c'est formidable!

Seve und Mathieu de Beaucoup de fer starten als Doppel Nr. 1 und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. Doppel Nr. 3 Mario Homme de Champ und Damian le Barbier mussten nur im zweiten Satz durch eine kleine Baisse. Doppel Nr. 2, Cédi und Tobi de Robespierre spielten als Abschluss auf dem Court Central ein spannendes Doppel, welches in zwei Tie-Break-Entscheidungen gewonnen wurde.

Nach dem 9:0-Erfolg durften wir uns dann dem geselligen Teil widmen. Und da wir sehr gesellige Gesellen sind, gesellte sich zum Poulet und zum Porc auch noch ein feiner vin rouge. Bier war auch genug vorhanden und so verliessen die geselligsten Gesellen die gesellige Gesellschaft nach langer Geselligkeit nach Anbruch der Nacht.

Am kommenden Samstag erwartet uns dann ein heisser Fight gegen die Grenchner um die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen.

Meilleurs salutations

Le rédacteur élu

 

 

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