Interclub Herren - 2. Runde 2026

Nach der enttäuschenden 3:6-Niederlage in der letzten Begegnung standen wir mit dem Rücken zur Wand. Uns war klar: Jetzt braucht es eine Reaktion. Mit genau dieser Einstellung machten wir uns auf den Weg nach Biel – in die Tennishochburg, in der einst Roger Federer, Stan Wawrinka und Martina Hingis trainierten. Man munkelt sogar, dass unter den vielen Zuschauern Scouts vom nationalen Tennis-Leistungszentrum vor Ort gewesen seien. Ob sie wohl fündig wurden? 

Der Tennisclub präsentierte sich jedenfalls in Topform – eine wunderschöne Anlage und Gastgeber, die uns herzlich empfingen. Die Gastfreundschaft liess kaum Wünsche offen: frischer Kuchen vom Coop wartete bereits auf uns. Die Sandwiches durften wir selber machen und mit dem legendären Allzweckmesser für Kuchen, Butter, Senf und Mayonnaise war auch das irgendwie charmant gelöst.. naja..

Den Auftakt machten Séve, Fäbu G. und Cédi. Unsere Nummer 1, Séve, bestätigte seine starke Form aus der Vorwoche und gewann erneut souverän. Fäbu G. zeigte nach seiner Niederlage letzte Woche genau die gewünschte Reaktion und holte ebenfalls den zweiten Punkt. Cédi startete etwas harzig und lag schnell mit 0:3 zurück. Danach fand er aber immer besser ins Spiel, drehte auf und gewann am Ende verdient.

Im zweiten Block standen Fäbu M., Mario und Clüdu auf dem Platz. Fäbus Gegner war gefühlt öfter am Netz als an der Grundlinie unterwegs, doch mit viel Routine und cleverem Spiel behielt er die Oberhand. Mario war von Beginn weg hellwach, dominierte seinen Gegner komplett und gab kein einziges Game ab – das erste Velo der Saison war Tatsache. Clüdu bestätigte einmal mehr seine starke Form und gewann ohne grössere Probleme. Für uns momentan ein absolut sicherer Wert.

Das Fazit nach den Einzeln: eine makellose 6:0-Führung.

Mit diesem Schwung wollten wir auch in die Doppel starten – und genau das taten wir. Mario und Cédi machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten, und verpassten ihren Gegnern gleich das nächste Velo. Für Mario war es bereits das zweite des Tages. Fäbu G. und Dämu bestritten das Doppel Nummer 3. Trotz einer Zerrung biss sich Damian durch – dieser Dämu kennt einfach keine Schmerzen. Fäbu G. reagierte sofort, stellte das Spiel taktisch nach der Verletzung clever um, und genau das erwies sich als matchentscheidend.

Séve und Fäbu M. lieferten sich im Doppel ein spannendes und attraktives Match. Nach vergebenen Matchbällen im zweiten Satz zeigten sie im Champions-Tiebreak starke Nerven, kämpften sich sackstark zurück und sicherten sich schliesslich den 9. Tagessieg.

Ein 9:0 gewinnt man definitiv nicht alle Tage. Grund genug zum Feiern – ein Birli?! Das organisierten wir kurzerhand selber. Danke an Clüdu fürs Holen.

Mit diesem überzeugenden Sieg sind wir bereit fürs letzte Gruppenspiel nächsten Sonntag. Es wartet nochmals ein harter Brocken auf uns, doch das Ziel bleibt klar: die Aufstiegsspiele.

 

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