Herren Abstiegsrunde

Von Klimaanlagen, Sandwiches und Harmonie...

Bei der Anreise nach Porrentruy war es scheiss-heiss. Spätestens beim Aussteigen aus dem Auto erreichte die Hitze auch diejenigen, welche mit klimatisierten Autos angereist waren. Während die einen dann auf den sonnigen Platz mussten (durften oder wollten), suchte sich die Elite einen kühlen Platz im Schatten. Ja, es war herrlich den anderen beim schwitzen zuzusehen und genüsslich ein Sandwich zu verdrücken. Ob Abstieg oder Ligaerhalt war einigen egal, Hauptsache es gibt Sandwiches (und die gibt's ja bekanntlich auch in der 3. Liga).

Zu den Begegnungen:

Eddie the Eagle, Mister Teamcaptain höchstpersönlich, machte mit seinem Gegner (Ruudi, dasch glaub ä Johrgänger vo dir!) kurzen Prozess und gab kein Game ab.

Mario musste im ersten Satz zuerst seinen Stüblifest-Alkohol aus dem Körper schwitzen. Nachdem dies erledigt war und 2,3 Liter reiner Alkohol auf den Platz getropft war, brachte er den ersten Satz mit 6:4 und den zweiten gar mit 6:0 nach Hause. Er gönnte sich danach ein Sandwich mit Maiones!

Der doppelte Pädagogensohn / selber angehende Pädagoge konnte nach verlorenem Startsatz seine Partie noch drehen und gewann 1:6, 6:3, 6:1. Und dies ganz in der Nähe des Zeltplatzes, bei dem er vor über zwanzig Jahren bei einer Velotour abhanden gekommen war.

Unihockey-Mats musste sich seinem Gegner nach einem zweistündigen Marathon knapp geschlagen geben. 3:6, 6:1, 5:7 lautete das Verdikt. Immerhin konnte er sich seinen ersten Interclub-Satz ergattern. Der Gegner musste nachher übrigens noch einen Fussballmatch spielen...

Apropos Fussball: Finkere, der Tschütteler mit den Zauberfüssen und dem Bewegungsradius eines Bierdeckels, machte mit seinem Gegner kurzen Prozess: nach 2:1 Rückstand im ersten Satz (er gab den schon verspeisten zwei Sandwiches die Schuld) gab er kein Game mehr ab, siegte 6:2, 6:0 und bedauerte im Anschluss, dass er nicht noch ein drittes Sandw...

Der unglaubliche  und überaus attraktive Bader, der Unbeugsame aus dem Guldental, der Coole von der Schule und Traum sämtlicher Mütter jenseits der Vierzigermarke, konnte  trotz der prallen Sonne, hoher Temperaturen, nicht aufgestellter Sonnenschirme und Ablenkungen attraktiver Badibesucherinnen auf der anderen Seite des Zauns im ersten Satz brillieren. Da mittlerweile klar war, dass bei einem Sieg die Sache gegessen war (der Ligaerhalt, nicht die Sandwiches), wuchs der Druck auf den Mümliswiler Defensivspezialisten mit der krachenden Vorhand. Die Sandwiches waren dann doch alle (O-Ton D. F. aus W.,wohnhaft in M.: „Die bringe hoffentlech no es paar, schüsch dueni de uf wäusch wiene Moore!“), und trotz Zitterhändchen und Gummibeinen reichte es noch zum Satzgewinn (7:5).

Nach den Einzelpartien stand’s also 5:1, so dass wir die Doppel auslassen konnten. Grappa-Mats und Ruudi durften sich nun anstatt aufs Doppel auf’s Essen freuen. Und das war supi!

Erwähnenswert waren an dieser Runde die Harmonie und der Friede in unserer Gruppe, was vielleicht an den Abwesenden lag... (jawohl!)

So spielen wir auch im nächsten Jahr in der zweiten Liga. Wegen den spannenden Matches... und wegen den Sandwiches...

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